RC-Modellbau

Eroberung der Lüfte

RC-Modellbau bezieht sich bei mir in erster Linie auf den Bau und das Fliegen von ferngesteuerten Flugmodellen.
Anganfangen hat das ganze 1998. Ein Kumpel hatte damals ein ferngesteuertes Auto. Toll! Sowas will ich auch... Wobei... ein Auto? Da gibt es doch bestimmt schöneres, wie zum Beispiel Flugzeuge. Gute Entscheidung! :-).
Also ab zum nächsten Modellbaufachgeschäft und gekauft wurde ein Elektro Junior von Graupner, das ist ein Motorsegler mit 2100 mm Spannweite. Bis der flugfertig aufgebaut war dauerte es allerdings wirklich sehr lange, da ich (zu der Zeit um die 10 Jahre alt) lang sparen musste ´bis ich die einzelnen Komponenten irgegendwann zusammengekauft hatte. Das Problem dabei: Den Akku hatte ich gleich zu Anfang gekauft, als es dann soweit war war dieser durch, diese lange Ruhephase war zu viel für ihn. Bis ich darauf kam, wo das Problem denn zu Suchen war, war ich schon so oft nach ein, zwei Meter weiten Würfen abgestürzt, dass der Junior schon ziemlich kaputt war. Über einen Fun-Piccolo von Ikarus (kleiner Elektroheli) und eine Me 109 vom Himmlischen Hoellein, mit der ich als flugunerprobter Einsteiger kam ich dann endlich zur Easystar. So konnte ich mich ca. sieben Jahre nach meinem ersten Flugmodell endlich auch "Modellpilot" und nicht nur "Modellbauer" nennen.
Weshalb ich so weit ausschweife? Weil ich euch vermitteln will, dass ihr zwar viel machen könnt, bitte aber nicht aufgeben sollt. Vorallem beim Modellflug gehören mehr oder weniger schwere Rückschläge in Form von Abstürzen vorallem in der ersten Zeit dazu. Alles halb so wild...

Marc Grädtke, 18.07.2007

Modelle

Hier ein kleiner Überblick über meine Flugmodelle. Einige werden dabei fehlen, vielleicht schaffe ich es bald nochmal irgendwo alte Fotos rauszukramen.

Wusel


Wusel ist mein akuell am Meisten genutzer Flieger und außerdem mein erstes selbstkonstruiertes Modell, dass auch wirklich gut fliegt ;-). Es macht einfach einen riesen Spaß, die erste Skizze auf dem Zeichenbrett anzufertigen, dann alles auf Holzteile zu übertragen, den Flieger zusammenzubauen, zu bespannen und schließlich dann den (hoffentlich) gelungenen Junfgernflug anzutreten.
Bis Wusel flog dauerte es jedoch. Konzipiert wurde er für 7,8 KAN 1050-Zellen und einen Bürstenmotor der 400er-Klasse. An Lithium-Polymerzellen und Brushlessmotor war für mich noch nicht zu denken... alles viel zu teuer und lohnt sich eh nicht so wirklich...dachte ich damals zumindest noch. Mit den NiMH-Zellen und der Bürste war er allerdings zu schwer. Es folgte eine lange Pause in der ordentlich MPX EasyStar geflogen wurde, was mir allerdings schnell ein wenig zu lahm wurde. Mittlerweile hatte ich mich auch mit dem neuen technischen Standard in Sachen Antreib und Stromversorgung angefreundet. Angetreiben wird Wusel nun mit einer "Chinaklingel" (billiger Außenläufer aus Hong Kong), der von drei seriellgeschalteten Lipozellen gefüttert wird. Damit habe ich ein Gewichts/Schub-Verhältnis von ca. 1:1, dass heißt ich kann ordentlich rumturnen, bin je nach Luftschraube relativ flott unterwegs und mit etwas größeren Rudern wäre sogar 3D-Kunstflug mit drin. Dieser gelingt so nur in recht kleinem Maße. Alles in allem jedoch ein schöner Flieger der mir viel Spaß bereitet.

Technische Daten:
Spannweite: 804 mm
Länge ca. 700 mm
Abfluggewicht: 486 g
Steuerung: Motor, Quer-, Seiten-, und Höhenruder
Verhältnis Schub/Gewicht: ca. 1:1


Marc Grädtke, 18.07.2007

 
 
 

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